Als wir am 9.März mit Frau Mühleder den Brutautomaten in der Biologiestunde in Gang gesetzt haben, freuten wir uns alle sehr. „Wir müssen zu den Eiern jeden Tag Wasser dazugeben“, sprach die Frau.
Beim Zusammenbauen funktionierte es nicht so gut. Der Lüfter blies nicht, also bauten wir den ganzen Deckel auseinander und fanden das Problem. Das Kabel war nicht gut angeschlossen. Als sie gefahren war, piepste der Brutautomat die ganze Zeit, da er unterkühlt war. Erst bei 27°C hörte er auf zu piepsen. Wir waren alle sehr erleichtert, da dieses Ding 5 Stunden durchgepiepst hatte.
Die erste Woche tat sich nicht viel, aber dafür die nächste Woche, als die Sponsorin Frau Mühleder wiederkam und uns sagte, wir sollen mal die Eier zu unseren Ohren halten. Keiner konnten es glauben, aber in manchen Eiern hörte und spürte man schon was.
In zwei Wochen sollten die Küken schlüpfen. Wir bauten einen, sich immer nach 2 Stunden drehenden, Automaten ein, in dem die Eier drinnen lagen. Ca. 5 Tage später bauten wir den Drehapparat schon wieder aus.
Noch eine Woche! Die Aufregung stieg, als bei manchen Eiern schon die Schnäbel herausschauten. Frau Mühleder brachte uns einen Käfig mit Wasser und Futterspender. Wir bekamen noch ein Spezialgerät das wie eine Kochplatte funktioniert: Es hat 4 Stelzen, auf denen es steht und unter diesem Ding konnte das Küken darunter kriechen und sich wärmen. Es simuliert eine Henne.
Das erste Küken schaute bis zur Hälfte heraus. Erst nach 12 Stunden schaute es ganz heraus. Es war noch sehr nass und man durfte es noch nicht herausnehmen. Die Hagelschnur riss sehr schnell ab und als es nach einem Tag trocken war, gaben wir es in den Käfig. Und am 7.April nahm es dann Sebastian, der Sohn von Frau Mühleder, nach Hause mit, wo es jetzt lebt!